Nach Sturm Ylenia folgt Zeynep was auch die Feuerwehren im Landkreis Diepholz beschäftigte

Foto: Pressestelle Kreisfeuerwehr – Immer wieder Bäume die auf die B 6 im Bereich Kreismuseum Syke stürzten.

Aufgrund des Sturms Zeynep gab es im Landkreis Diepholz von Freitagnachmittag bis Samstagmorgen insgesamt 580 Einsätze (Stand 10.30Uhr) mit technischen Hilfeleistungen der kommunalen Feuerwehren. Diese verteilen sich annähernd gleichmäßig auf das Gebiet des Landkreises. Es sind alle Städte und Gemeinden betroffen, wobei die Stadt Diepholz, Stadt Sulingen und die Samtgemeinde Kirchdorf im Süden sowie die Gemeinden Stuhr, Stadt Syke und die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen im Norden jeweils etwas stärker betroffen waren.

Zu den Sturmeinsätzen kamen weiterhin ein Scheunenbrand in Twistringen, ein Schornsteinbrand in Aschen, zwei Auslösungen von Brandmeldeanlagen in Seckenhausen und Lemförde, ein Einsturz einer Scheune in Cornau und Gasgeruch in einem Mehrfamilienhaus in Bruchhausen-Vilsen hinzu. Es wurden drei PKw’s beschädigt, darunter ein Polizei Fahrzeug, zu einer Person auf einem Dach in Freistatt wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst zu einem medizinischen Notfall bei Reparaturarbeiten gerufen, nach unseren Informationen gab es insgesamt drei leicht verletzte Personen im Landkreis. Nachts wurden zeitweise einige Kreis-, Landes- und Bundesstraßen, hier die B6 in Syke, aufgrund mehrerer umgestürzter Bäume im Bereich vom Kreismuseum Syke, voll gesperrt. Der Landkreis und die Städte, Gemeinden und Samtgemeinden haben sich schon im Laufe des gestrigen Nachmittags und Abends organisatorisch und personell auf die Unwetterlage vorbereitet.

Zur Bewältigung der Lage wurde unter anderem die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle (Leitstelle) seit gestern personell verstärkt. Die Leitstelle alarmiert die Feuerwehren bzw. gibt die Einsätze an die kommunalen Feuerwehren weiter.

Die beiden Technischen Einsatzleitungen (TEL Nord und TEL Süd) der Kreisfeuerwehr unterstützten die Leitstelle unmittelbar bei der Koordinierung der Einsätze der kommunalen Feuerwehren, damit die Leitstelle auch die übrigen, sturmunabhängigen Notrufe unverzüglich erledigen konnte. Die beiden TEL arbeiteten hier direkt mit den Einsatzleitungen der kommunalen Feuerwehren zusammen, was auch schon im Sturm Ylenia sehr gut funktioniert hat. Gegen 8.00Uhr wurden wieder einige Befehlsstellen alarmiert, diese arbeiten die noch laufenden und neue Einsätze ab, welche von den Befehlsstellen koordiniert und von den Feuerwehren abgearbeitet werden.

Ein Ende der noch andauernden Einsatzlagen ist noch nicht absehbar. Für die Feuerwehren ging es wegen des Sturms bislang vor allem um die Beseitigung von umgestürzten Bäumen und herabgefallenen Ästen, damit diese den öffentlichen Verkehrsraum nicht blockieren.

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